Donnerstag, 30. September 2010

Welt im extrem (4): Heizung im schwarzen Körper 3.0

Je näher die Darstellung von Transiten auf die Königskonjunktion im Luftelement von 1186 der Gegenwart kommt, um so mehr wachsen, wie nahes Gebüsch,  die kurzlebigeren kleineren Extreme vor einem auf und es sind schwerer erkennbar  die künftigen Riesen.

Aber, die großen Seltenen der Gegenwart oder jüngsten Vergangenheit heraus zugreifen ist die Zumutung, die die Chronik an ihre Schreiber stellt, wenn ein abgeschlossenes Kapitel eines Weltviertels, hier des Luftviertels vor uns liegen soll.
Und, ich wiederhole es, das Luftviertel von 1186 bis 1980 liegt fertig vor uns. Jetzt gehts ans Perzipieren und Apperzipieren.

Gewiss  kommt Mundanomaniac für die Chronik-Schreiberei ein gewisser ihm eingeborener Sinn für Geschichte zu gute. Jeder hat irgendeinen, der Schreibende diesen. Der schreibende Mundanomaniac,   als Beispiel, hat als Krebs -Aszendent gegenüber im komplemetären Gegenüber, im  Steinbock also, die Qualität, bei welcher seiner "Krebswährung" der höchste Kurs eingeräumt wird, weil sie dort fürs Gleichgewicht am nötigsten ist. Ein Trunk Wasser in der Wüste eben, eine frische Geschichte, erzählt den Alten.

Steinbock aber ist als kollektives, archetypisches "Programm" die Reduktion auf das  gesunde Minimum als Geheimnis des Klaren, des Dauernden, des Haltbaren,   Maß des Ewigen gewissermaßen im Durchlauf des Täglichen,  Gesetz der kleinsten Wirkung.

Ein letzter sehr großer Durst nach der Begegnung von frischem  Gelingenden mit Bleibenden, nagt  in einem  Krebs - Aszendenten. Und  wenn sein Saturn wie 1942 im Stier steht,  dann nagt dieser Durst im "psychischen" Vormittagsviertel des Horoskops, in der inneren  Anschauung des Ganzen ...

Dieser Hang zu den Schichtungen dessen, das bleibt,  führt natürlicherweise mit der Zeit zu einem mehr oder weniger historischen Bewusstsein …  quasi einem  gelebten öfter befahrenem Netz im Hirn, das  die geläufigere Darstellung  möglich macht.

Es ruht also das Komplement zum Krebs, der  Steinbock, als überzeitliches Gerüst und Gerippe, wie die Zahlen, so  auch gegeben als mathematisch abstrakte Physik, auch sie gehört zu den Kindern Steinbocks, auch sie ist Tochter Saturns. Im Stier von 1942 ist es,  wo Mundanomaniac sich nun quälen muss, denn Neptun, grade bei 26° Wassermann angekommen, funkt auf Mundanomaniacs Uranus auf 26° Stier, was ihm  diese Untersuchung eines Weltviertels - des Luftelements -  angeschafft hat.
Und in dieser Untersuchung  ist er nun bei jenem  ihm so fremden "Biotop" in der Zeit angelangt, dass so unübersehbar im Tor zum Zwanzigsten Jahrhundert steht: die  Weltgemeinde der Physiker und darin, ganz vorne, Max Planck.

Sein Reich kommt nun zu mir - erlebt Mundanomaniac:  Mathematik, Physik, die überzeitlichen Formeln des natürlich Gegebenen – aber ich bewege mich darin, so bekennt dieser Krebs - Aszendent, wie ein Neandertaler … ein Primitiver halt, ungeübt und unerfahren.

Über etwas, von dem ich so wenig verstehe, öffentlich Rechenschaft zu geben, Rechenschaft über Physik und Königskonjunktionen eines  Weltviertels -  der Luft -  diese Arbeit, die irgendwas mir auferlegt hat -  so sagt mein Herz – die erlaubt nicht, hier jetzt zu kneifen.
Und so muss ich versuchen irgendwie in wenigen Sätzen dem Neandertaler -Kind zu erzählen, was in der Physik und mit den Physikern im achten Jahrhundert der Königskonjunktion Luft los war, zur Zeit, als das letzte Jahrhundert begann.

„Alles fließt“, panta rei, haben griechische Naturphilosophen vor 2.500 Jahren gemurmelt …

Nun aber, im Noch-Nie-Dagewesenen-Sein der Mikrophysiker und -psychiker des zwanzigsten Jahrhunderts schauen sehr konzentrierte Denker - möglicherweise Neandertaler der Historie - dem physisch und psychisch  Gegebenen zu: Messwerten … Archetypen … eine sortierte Welt, Bahnen, Kräfte, Wirkungen.
Es war aber auch eine sortierte Welt welche die Großen Alten  ahnten, träumten und schauten:  den Tierkreis.   Es schaut sich im physisch und psychisch bewussten Menschen selber zu: das Denken,   das Intuieren, das Fühlen kurz: das Wahrnehmen.

Und damit das vielfältige Farbenspiel der Lebens das erkennende Ich  nicht verschlucke, gibt der Steinbock dem Hirn des Menschen die Kraft zur Abstraktion.

 Und das Hirn des Menschen, kann , indem es immer und stets R E D U Z I E R T,  dieses, was ihm gelingt durch Werkzeuge des Denkens:  kleinste Größen, in welchen das Größte Platz hat:das W O R T, das Symbol, das Zeichen, die Formel.

Und wo nun ein Wort  "Atom" heißt, seit Jahrtausenden, und wo es  nun, zu Beginn des letzten Jahrhunderts zur  Anschauung kommt, dass dieses unteilbar Eine,  dieses – atomos -  sich teilt und Kinder bekommt ...

"Das Eine" bleibt als Atomkern zurück – noch im Kern uneins mit sich selbst,  komplementär gesondert in  proton und neutron  -  umgeben von einer Wolke von Elektronen oder "Planetenstaub" auf  Wegen von Milliarden mal Milliarden Umkreisungen dabei, sich zu sammeln und zu sortieren auf den  „erlaubten“ Bahnen.

Dieses kosmische Ordnungsbild der Einheit des Diskreten auf diskreten Bahnen um ein Zentralereignis … so gesprochen würde vielleicht ein Physiker verstehen, was ich gern im Durchschuss der Zeit mit ihm gemeinsam betrachten würde.

Physiker hatten bis zum 20. Jahrhundert gelernt,  das weiße Licht zu „zerlegen“ und haben unter Entstehung einer physikalische Spezialsprache den Messwerten der verschiedenen Farben zugeschaut , und hatten mit-,  vor-,  und nachgerechnet und waren in bestimmten Bereichen zu völligen Übereinstimmungen gelangt mit dem Gott der physikalischen Welt: der Widerspruchsfreiheit in der mathematischen Deutung des Gegebenen.

 Und dann kam einem,  dem der Physikgott diese Last aufgelegt hatte, der Widerspruch, dass bei der Wärmestrahlung zwei Formeln recht hatten, aber nur halb, und halb unrecht, offenbar unerträglich vor..
Die Messwerte standen klar und deutlich zur Prüfung jeder neuen Formel fest.

Max Planck nun, nach ausgiebiger Qual, vielleicht, weil er am „frömmsten“ war unter seinen Kollegen, hatte schließlich in der Not einen Einfall,  der war zunächst rein mathematisch:  er probierte, so habe ich es verstanden, einfach einen bestimmten Festbetrag, einen konstanten Wert,  jeweils anzunehmen,  und diesen in die Formel einzusetzen geteilt durch eine astronomisch große Zahl  – und, plötzlich produzierte die Rechnung fehlerfrei dieselben Werte wie die Messergebnisse.
Das führte Planck am 19. Oktober 1900 im kleinen Kreis seinen Kollegen vor.


Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 19.10.1900, Max Planck trägt auf der Sitzung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft die „Strahlungsformel“ vor


Hier also  zu sehen im blauen, im Lufthoroskop:
  •  „kurzwellige“ Resonanz des roten Mars aus dem „Löwen“ (des Eigensinns) bei den langen Wellen des Neptuns im Wassermann.
„Neptun“ verdeutlicht sich mir im jüdischen  Schöpfungsbild  als „Geist Gottes“ schwebend über den Wassern, Anfang allen Sinns, dessen Symbol: das Kind.

Neptun im Wassermann,  „Kind“ im Geist.  Symbol des ersten Aufgehenden, Neptun schwebend über der Erde seit 800 Jahren "Luftkonjunktion",   erwartend die irdische Auflösung von Unsinn.

Resonanz des Beginners Mars auf  das Geistkind.  Ein Zeit- Fenster von ein zwei Tagen in anderthalb Jahren.

Und hier das andere, das große (langsame) Fenster bei 11° Schütze. Jupiter kommt hier alle 12 Jahre , manchmal für Wochen und  Monate vorbei, Uranus alle 84 Jahre für ein zwei Jahre und es ist, als hätten beide die imaginäre Venus von 1186 (als Herrin über seelische Luft und stoffliche Erde) ausgesucht, um mit ihr die göttlichen Gaben zu teilen: Narrheit und Einsicht.

Sind die Königskonjunktionen vielleicht jene Speicher imaginärer Zeitgrößen, unter deren Einsetzung die historischen Gleichungen plötzlich stimmen?
Die Physiker rechnen mit imaginären Zahlen, z.B.  Wurzel aus minus 1

Nun Plancks neue  Rechnung stimmte offenbar,  aber warum?
Planck wusste es selber nicht, aber er versprach bei der nächsten Sitzung zwei Monaten später dazu Stellung zu nehmen.



Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 14.12.1900, Planck trägt Quantentheorie vor


Hier ist nun sichtbar, dass nichts sichtbar ist. Kein Transit im Raster von < 1,5° - Venus ist noch 1,9°  vom Merkur/Sonne - Standort entfernt. Dennoch geschah etwas Weltwichtiges. Großes Gelingen erfordert Große Konstellation + große Charaktere, war der Charakter dieses Physikers so stark, dass er auch ohne die Nah-Hilfe der Konstellation diese  Wahrheit tragen konnte?
Die Gelegenheit zu diesem Nicht-Transit - ein Zweitageszeitfenster im 1900ter Jahr, hatte Planck quasi „genutzt“, um das erddunkle Venusthema:  Wärmeabsorption im „schwarzen Körper im Sinne seiner neuen  Strahlungsformel öffentlich zu klären. In einer Schilderung seines mühsamen Denkwegs über  acht Wochen heißt es:

„Schließlich musste er als gewissenhafter  Mann sein Versprechen halten, seiner Formel die wahre Bedeutung zu verleihen. Doch gelang zunächst gar nichts.“
Kretzschmar, Max Planck als Philosoph, 1967, S. 19.

Und nun muss man sich den mühevollen Weg des Denkens vorstellen, wie er vom Lauf der Venus ab dem 19.10 bis hin zu ihrem Ort am 14. 12. begleitet wird.
Um dieses zu erleichtern habe ich die Venus im oberen Transitbild vom 19.10. eingezeichnet obwohl sie da mit ihrer  Quadratresonanz zur Luft-Venus durch unser 1,5°-Raster fällt.

Venus begleitet Plancks mühsame Klärung mit ihrer Wanderung durch Jungfrau, Waage und Skorpion,  und sie läuft dabei durch all die Transitfenster dort … Der Erzähler schreibt über diese zwei Monate weiter:
Fast war er bereit, den Kampf aufzugeben und zu kapitulieren. Und dann traf er auf einen Gedankengang, der wie ein Pulverfass die Grundlage der bisherigen Physik zu sprengen drohte. Grade das aber wollte er um keinen Preis, er zog alles heran, was er sich mathematisch und physikalisch bis dahin erarbeitete hatte (ein Anreicherungsprozeß = Stiercharakter der Venus), und doch kam er nicht mehr los von der Idee, die er ebenso verlockend fand wie fürchterlich.
Max Planck sah sich gezwungen, anzunehmen, die Vorgänge bei der Wärmestrahlung seien nur unter der Voraussetzung zu erklären, dass die Natur die Energie in kleinsten messbaren Beträgen aussendet und das diese Energie bei den sehr komplizierten Vorgängen von gewisssen Körpern, Metallwänden oder Metallfolien, in messbaren, allerdings unvorstellbar kleinen Beträgen absorbiert wird.
Sofern seine Berechnungen richtig waren und wenn tatsächlich die Experimente nach so vielen vergeblichen Anläufen nun endlich erklärt werden konnten, dann sank die bis dahin für unfehlbar gehaltene Grundlage der Physik dahin …
(in Klammern Eingefügtes von mir) Kretzschmar, S. 19,  f.


Venus, die „Göttin“ der Körper war auf ihren Wag also über die Resonanz/Transit-Fenster von Mond, Pluto, über die „Gleichgewichtskonstante“ seit 800 Jahren in Gestalt  der Königskonjunktion Saturn/Jupiters, und schließlich, etwa eine Woche vor dem Termin,  durch die gemeinsame Resonanz vom Beginner Mars und Auflöser Neptun gewandert.

Diese geistige Mars/Neptun-Zündung eine Woche vor dem Vortrag,  im Bereich dieser beiden bewusstseinsfernsten Planeten,  führte denn auch dazu,

dass  nur ein kleiner Teil der anwesenden Physiker Planck folgen (konnte), denn wenn auch die Strahlungsformel (des 19. Oktober) von den Experimentalphysikern anerkannt worden war, so ging doch die neue Quantenformel weit darüber hinaus. Sie bedeutete einen Einbruch in das gesamte Gefüge der damaligen Physik. Wie stark dieser Einbruch war und welche Folgen er haben musste, war Planck damals nur ahnungsweise klar. So war es unmöglich, dass irgendjemand, auch er selbst, davon eine genaue Vorstellung hatte. (In Klammern Eingefügtes von mir), ebd. , S 20.

Das also ist das gewaltige Gleichnis des Nicht-Transits vom 14.12.1900:

Die Heizung der venusischen Körper wurde als ein „Paketunternehmen“ erkannt.  Drei Tage vor dem  814. Besuch der Venus bei ihrer zentralen Heizquelle seit der Königskonjunktion von 1186,   wird sie als ein solches dargestellt.

Soweit der Darstellungsversuch des Nicht-Physikers. Sollten  grobe Missverständnisse darin enthalten sein, lade ich Kommentatoren ein zur Richtigstellung.


Gespeichert 30.9.2010, UTC 14:21, gepostet: UTC 18:26.

Montag, 27. September 2010

27. 9. - 4. 10.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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Mittwoch, 22. September 2010

Welt im Extrem (3), Proletarier vereinigt Euch (1848)

20. - 27.  9.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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Im Folgenden ein Versuch, den Komplex, den "Welt im Extrem ... (Teil 2)"
fortgesetzt hat, lesbarer und und fundierter weiter zu führen. Angesichts der
  Aufgabe, die sich diese kleine Serie vorgenommen hat, ist ein gewisses (hoffentlich)
ehrenvolles Scheitern sowieso unvermeidlich. Aber die Chance, die innere 
Logik dieser Königskonjunktion  zu verstehen, erschließt sich nur, wenn
der zugegebenermaßen vermessene Überblick über fast 800 Jahre nicht 
gescheut wird. 
Das Mundane Tagebuch ist und bleibt ein Experiment.



Im neunzehnten Jahrhundert vertiefte sich die geistige Ablösung vom Christentum. Mir scheint, man kann sagen, es war ein Jahrhundert, das in Europa keinen eigenen Stil mehr hervorgebracht.
Ich bin in Hamburg aufgewachsen. In den 1943  weniger zerstörten Stadtteilen kann man ihn noch  heute sehen: den  „Historismus“: alle möglichen Stil-Elemente wurden äußerlich kopiert: Gotik, Barock, Klassizismus.

Der große Jakob Burckhardt sprach von der Begabung des neunzehnten Jahrhunderts für die Historie.
Selbst das Kommunistische Manifest, das, verfasst von Karl Marx und Friedrich Engels, 1848 veröffentlicht wurde, leitet typischerweise  seine Betrachtung in einem weiten historischen Bogen her.Sicherlich lohnt es, daraufhin die Septare (7-Jahres-Abschnitte) der Königskonjunktion im Luftelement zu betrachten,  ... auf der astrologischen Universaluniversität warten viele spannende Arbeiten.



Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 21.2.1848 Manifest der Kommunistischen Partei erscheint in London

Hier die Quadrat-Resonanz zwischen Pluto und Saturn/Jupiter, welche, so die Hypothese der Königskonjunktionen,  dem Denken unter dem ganzen Luft-Äon zugrunde lag.
Was geschieht hier? Ein Mythos wird, so spricht der laufende numinose Jupiter, gerade gefügt. Ein „innergöttliches Leben“ in Menschen  wird sichtbar. Es fügen die Götter: Pluto, Jupiter, Saturn, und sie verbinden die Welt der Waage mit der Welt des Krebses.

Beide übrigens, Marx und Engels waren nach Bildung, Eigentum, Schwiegervater, Angehörige der privilegierten Familien.
Die Familie im Sinne des Krebs ist nicht die Seele, sie ist der Schoß des Belebten mit dessen Seele als Innenraum.
Weltinnenraum – ein rilkesches Bild.

Die Astrologie kennt es auch. Sie erzählt vom Luftviertel des Universums.
Luft, Gas - schon immer Metapher des Vorhandenen, aber Unsichtbaren – daher Geist.
Dreierlei Geist sei möglich sagt der Tierkreis, und mit ihm, die ihn geträumt haben,  die fernen Verwandten.
Und wie mit dem Geist so sei es mit der Flamme und dem Stein und so auch mit dem Wasser.
Sie erscheinen in drei Etagen oder Schichten.
So die astrologische Hypothese.

Luft-Pluto im Krebs,  Geist des Ringes (der Generationen) in den Familien – Quadrat Königskonjunktion des Äons Saturn/Jupiter in der Waage wie schon die vorige, und die vorvorige Königskonjunktion.
Also Königskonjunktion „Geist“ nun schon bald dreitausend Jahre in der Waage, dort, so der altägyptische Mythos,  wo das Herz gewogen wird den Paaren,  dort verharren Gottvater und Gottsohn, Saturn und Jupiter, und sie scheinen in dieser Fügung des Jupiter  nicht nach  roten Revolutionen zu schauen, sondern nach der Freundschaft und Liebe von Karl Marx, Jenny von Westfahlen und Friedrich Engels.

Das Paar als Maß der Dinge - wer hätte das gedacht -  als Geist auf dem Grund des Kommunistischen Manifests. Warum? Weil die Waage das Fest der Seele feiert, die  „himmlische Hochzeit“ und, täglich, den Ertrag anzeigt?
… den im 6. Spiegel, die Jungfrau abliest.

Was nun aber zu bedenken ist: die Arbeiterbewegung war keine Männersache, sie war Sache der Familien, der proletarischen.  Das Kommunistische Manifest, ja wo ist es denn gelesen worden? Etwa nicht hauptsächlich in Arbeiterküchen? Und wessen Sache war (und ist) das Lesen vornehmlich? Doch wohl der Frauen, oder? Es wird Männer, die es ihren Frauen und Frauen, die es ihren Männern vorgelesen haben, doch ich glaube, letztere waren in der Mehrzahl.



Dort also im proletarischen "Krebs", der Arbeiterküche, wehte das damals neue proletarische Denken, dass man kein Dreck sei, sondern, als Klasse,  Erschaffer allen Reichtums. Auf den Demonstrationen, wo das neue Denken aus den Küchen auf die Straße getragen wurde, erschienen Frauen und Männer.

Nichtsdestoweniger, das Manifest der Kommunistischen Partei, begleitete die Arbeiterpaare auf  dem Weg in  Gewerkschaften und Parteien, in Zellen und Komitees ... wo überall - im schädlichen wie im Nutzen - Männer mit Männern es versuchten,  "am Schlaf der Welt" zu rühren.
Erst in der neuen Linken nach '68, entstand als Element der "neuen Linken" die "Identitätspolitik" als Enkelin der "Klassenpolitik".  Und  in ihr erst ist es nicht mehr der Arbeiterführer der die Frau würdigt, sondern sie selbst spricht sich aus, über "das Andere Geschlecht", in der Nachbarschaft von Männern, die sich über Männer als "das andere Geschlecht" äußern und Türken, Farbige und Nomaden, die als Menschen an die Tür der Europäers klopfen.

 Zum Schluß  noch einmal zurückgeschaut auf die Arbeiterbewegung ... wer und was in uns bringt die Irrtümer des Lebens am Ende der Reise zur Lösung: die Fische.
Und so endete mit Michail Gorbatschow und Raissa Gorbatschowa die politisch organisierte Arbeiterbewegung in Europa, die mit Karl Marx Friedrich Engels und Jenny v. Westphalen begann.

Gespeichert 22.9.2010, UTC 14:00, gepostet: UTC 14:02

Samstag, 18. September 2010

High Noon an der Spree


Denn nicht „Gott“ ist ein Mythus, sondern der Mythus ist die 
Offenbarung eines göttlichen Lebens im Menschen“
C.G.JUNG

12:50, vor knapp einer Stunde hat in Berlin die zentrale Demonstration gegen die Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke begonnen.
Wie aus den Medien bekannt, sollen diese um 8 bis 14 Jahre länger am Laufen gehalten werden, als zwischen der letzten rot-grünen Bundesregierung und den Betreibern vereinbart war.
Abgesehen von den grundsätzlichen Bedenken …, verschärft dieser „schwarz-gelbe“Beschluss noch einmal zusätzlich das Problem, dass es für den Strahlungsmüll auf 100.000de von Jahren k e i n e gesicherte Endlagerung gibt, nirgendwo auf der Welt.
Es ist allerdings auch wahr, dass die weitere Energieerzeugung mit fossilen Brennstoffen, uns noch in diesem Jahrhundert mit apokalyptischen Konsequenzen bedroht.

Wieder einmal die Wahl zwischen Pest und Cholera.


In der Welt-Wirtschaft sind wir ebenfalls von Sackgassen umgeben, wenn auch in Deutschland derzeit,  als dem  anderen Land  der Mitte, ein wenig als zentrale  Insel der Seligen.

Das Geschäftsjahr
1.1.2010, bayerisches Oberland

Und das natürliche Jahr, gemessen vom  Tierkreis,  haben unsere Vorfahren in den Tieren, Menschengestalten und  der Waage am Himmel „erkannt“. Waage als das Gerät,  mittels dessen das Universum, durch Harmonie und Ebenmaß,  Systeme hoher Stabilität herzustellen gelernt hat.
Vor dem Hintergrund der Sterne: die wandernden Lichter und Planeten unseres Zeitschiffes im ewigen Raum mit uns als  experimentellen Menschen an Bord.
Und wer also nochmal navigiert den Menschen?  Es sind, wie seine Projektion, der Tierkreis verrät: Tiere, Menschen und die Waage als Kompass der,  wissenschaftlich gesprochen -  hypothetischen-   göttlichen Menschen.

Äquinoctium, 2010, 20.3.2010, UTC 17:33,
Bayerisches Oberland als Zentrum der Umdrehung

Heute am 18.9. zwei Tage vor dem Eintritt des Jahresrhythmus (in Mitteleuropa) in den Widder:   Sonne/Saturn: Hochzeit (Opposition) von Maß und Leben unter Einschluss der Resonanzen von Uranus, Merkur, und Pluto.

Oppositionen, so lehrt Meister JUNG, müssen, da das Göttliche eine complexio oppositorum sei, Licht und Schatten, Allwissen und tiefste Unbewusstheit im Vollkommenen bergend,  zusammen gedacht werden.
Nikolaus von Kues an der Mosel (+ 1464) hat vor einem halben Jahrtausend denselben Gedanken verfolgt:

„Nikolaus selbst kennzeichnet den Gedanken der Koinzidenz (coincidentia oppositorum), des Zusammenfalls der Gegensätze zu einer Einheit, als Kernelement seiner Betrachtungsweise oder Methode (womit er nicht eine Lehre oder ein System meint). Mit diesem Konzept tritt er als Urheber einer neuen Theorie auf, die der bisherigen Philosophie gefehlt habe. Er meint, alle geistige Anstrengung müsse sich darauf richten, die „einfache Einheit“ zu erreichen, in der alle Arten von Entgegengesetztem (opposita) zusammenfallen, somit paradoxerweise auch die kontradiktorischen (widersprüchlichen) Gegensätze, die einander nach dem aristotelischen Satz vom Widerspruch ausschließen. Die Einbeziehung auch dieser Gegensätze in die allumfassende Einheit ist das Neue gegenüber den früheren Ansätzen.“

Und schon früher,  im Alten Testament,  muss  Hiob Gott gegen Gott um Hilfe anrufen … Gott zum Anwalt gegen Gott.
Dass Gott, zur Vollendung des Menschen bedürfe, das lehrt JUNG in seiner "Antwort auf Hiob". ( Zürich 1952.). Das Göttliche in seiner complexio oppositorum  in uns und außerhalb;  nach Hiob, Golgatha und Holocaust  sei daran zu erinnern, dass er  Schöpfer der  Engel und der Schlange ist, Satan ist ein Gottessohn und das scheint Gott nur in uns begreifen zu können, lehrt Meister JUNG,  weil etwas nur im Menschen anzutreffen ist:  Bewusstsein. Es ist, soweit wir wissen,  nur im Menschen anzutreffen. 
Wissen ist das, was Gott hat. Bewusstsein hat nur der Mensch.
Göttliches Bewusstsein können Menschen nicht haben, aber Gott kann Göttliches Bewusstsein gewinnen aus dem Acker menschlichen Bewusstseins, von dem Menschen nämlich, der im Göttlichen Spiel mitspielt, das ist die einfache erschütternde und tröstliche Folgerung:
„Ja, eins ist klar: wir können nicht aus der Welt fallen. Das Leben lebt sich selbst, wir brauchen nur nach oben schauen und ganz ohne Angst mitspielen.
"Göttlich" heißt: komplett wie der Kreis,  nichts fehlt.

Die Spielregel dafür gewinnt die bewusste Astrologie täglich und seit Jahrtausenden, dem Himmel ab und den Tabellen der Menschen.

Ein großer Mythos begleitet den persischen Geist in den ersten Jahrhunderten nach der Zeitenwende  bei seinen jungfräulichen Wanderungen über den Himmel. Der Mythos erzählt von den Königstabellen, (Zij al Shah) die vor der Sintflut in den königlichen Häusern der Weisheit geborgen wurden …

„Die alten Könige von Persien waren sehr besorgt, wissenschaftliche Bücher vor Naturkatastrophen zu bewahren, ob atmosphärische Erscheinungen oder Erdbeben. Daher ließen sie ihre Bücher auf die Rinde von Khaduk-Bäumen kopieren, die tūz genannten, und die von den Indern und Chinesen gebraucht werden. Dann suchten sie nach einem sicheren Ort, diese Manuskripte zu lagern und beschlossen schließlich, sie in einem Gebäude, Sārawīya genannt, in der Zitadelle von Jay zu deponieren. Viele Jahre vor ABU MA’SHARs Zeit wurde dort ein ein Gewölbe entdeckt, das alte Manuskripte enthielt, die auf tūz geschrieben waren. Von diesen kamen einige in die Hände eines interessierten Gelehrten,  und er fand eines unter ihnen, das einem alten König von Persien gehörte (oder von ihm geschrieben war), in welchem sich die folgende Geschichte nacherzählt fand.
König Tahmurath hörte nach 231 Jahren und 300 Tagen seiner Herrschaft von gewaltigen Regenstürmen im Westen und erinnerte sich, dass die Astrologen zur Zeit, als er König wurde, vorausgesagt hatten, dass diese Stürme sich in den Osten ausbreiten würden. Er lies seine Ingenieure (Baumeister) deshalb Sārawīya bauen und lagerte in diese Manuskripte verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten ein, die auf tūz geschrieben waren. Unter diesen war eines, geschrieben von einem vortrefflichen Weisen, in welchem die Jahre und Zyklen enthalten waren, mit denen man die mittleren Längen der Planeten und die Unregelmäßigkeiten ihrer Bewegungen bestimmen konnte. Die Menschen zur Zeit von Tahmurath und die alten Perser gar nannten diese die „Zyklen der Tausende“; und die Weisen von Indien und ihre Könige, die alten Könige von Persien und die alten Chaldäer, die in Babylon lebten, bestimmten mit ihrer Hilfe die mittleren Längen der sieben Planeten, und sie zogen sie anderen vor wegen ihrer Genauigkeit und Kürze. Aus ihnen stellten die Astrologen eine zīj zusammen, die ‚zīj al shahriyār‘ genannt wurde, oder „König der Zījes“
(Aus ABU MA’SHARs „Kitāb iktilāf al zījāt“ (Buch über die Unterschiede der astronomischen Tafeln)  übersetzt von David Pingree unter dem Titel: The Thousands of ABU MA’SHAR, 1968, London.)

Kein Land ist mir bekannt in dem der Mythos des Menschenwissens vom Himmel  und seinen Bewegungen,  geehrt als  königlicher Schatz,  so glänzt.
Kein Land der Welt ist mir bekannt,  in welchem die Ermunterung zur Wissenschaft, die vom Propheten und Stifter der Muslime diesen so ins Herz gelegt wurde, so bewusste Mitspieler gefunden hat und aufgeblüht ist, wie im Abasidischen Kalifentum – hohe Zierde der Menschheit - . Um 830 gründet Kalif al-Ma'mun in Bagdad zu diesem Zweck das Haus der Weisheit (bayt al-hikma),   in dem die alten  Texte der Griechen u.a. gesammelt und übersetzt wurden.
Um jede zum Mitspielen gefundene Seele freuen sich drei: Gott,  die Seele  selbst und ich,  sagt unser himmlischer Esel in mir,  Hauptsache, dass sie mitspielt. Das versteht doch jedes Kind. Das Spiel heißt: Anschauung.

So also schaue ich auf diese Demonstration heute in Berlin. Nach Stuttgart nun Berlin, nach Landtag nun Bundestag.
Horoskope zeigen, bei was die Götter mitspielen, im Guten, wie im Schlimmen,  immer in der coplexio oppositorum.
Bei den zu dunklen Menschen kann die helle Seite Gottes nicht hinein und Mensch werden, bei den zu hellen kommen Gottes Schatten und Schlangen nicht hinein.
Auf der Bühne des Menschenbewusstseins sind daher auch alle Schatten Gottes anzuschauen, nicht nur die lichten Momente.  Und diesen Zaubertopf rührt die Zeit und sie rührt von Anbeginn: die Zauberei der Instinkte in Zeitenstrom.
So es ums Sortieren und Mitspielen geht - jeder sein eigener Prophet - soweit können du und ich auch unsere Menschenehre, unser NEU BEGINNEN KÖNNEN, im Mitspielen erspielen  und das Resultat können wir überprüfen, insgeheim:



Heute, 18.9.2010, 12:00 MESZ,Berlin
Zentrale Demo gegen AKW

Und, also, spielt wer mit?
Das sagt uns die himmlische Grammatik.
Es ist die Grammatik in der Transitdarstellung eines von vier Elementen: im Folgenden der Erde.
Hier geht es nicht eigens um Geist (Luft), nicht um Gefühl (Wasser), auch nicht nur um Bewegung (Feuer), sondern es geht um den Erhalt der Mächte, die aus der Sammlung, Konzentration und Organisierung des real Gegeben hervorgehen, in diesem Sinne: Anordnung des Gegebenen = Politik der Gemeinschaften und der Staaten.
Das „Erdkonjunktion“ genannte  Spielfeld für 800 Jahre zeigt im Tierkreis die  Spieler oder Erd-Archetypen des Königsspiels von 1802.



Königskonjunktion im Erdelement vom 17.7.1802
mit Transiten des 18.9.2010, UTC 10:00, Berlin


Angezeigt mit rotem Pfeil sind die  heute Angespielten.
Anspieler sind die als  „Zeichen und Zeiten“ des Schöpfers am Himmel kreisenden Lichter und Planeten, die jetzt und heute in Resonanz zu den Königsspielern getreten sind.

Angespielt in uns  sind also Neptun,  Pluto und Venus, das sind: das göttliche Kind des neu Anfangens, der Wächter der Generation und die Versammlerin der Herden und gleichzeitige Richterin der Toten.

Da ist also unser Erdfahrzeug, unser? Das der Nord – Halbkugel -Menschheit.

Und die für heute gewählte Ereigniszeit ist eine mächtige Bestätigung für  Instinkt und/oder für Bewusstsein. Denn es haben die neu Beginnenden in Berlin mit dem Beginn heute um 12:00 MESZ sich punktgenau unter dem Symbol für die ozeanischen Tiefen des Neptun versammelt, einem Ort ohne Grenzen, an dem Leben endet  und Sinn beginnt.

Dieser Ort ist in der Erdkonjunktion: 18,9° im Skorpion. Aus der  neptunischen Bereinigung von Vorstellungen und Plänen (= Skorpion), welche die Schulden der Gegenwärtigen,  gegenüber den Vergangenen und den Kommenden entstehen lassen, so sagt der Neptun, entsteht die Schwangerschaft mit neuem Sinn, ihr Symbol: das Kind.
Heute um 12:00 im Zeichen des Aszendenten auf 18,6° Skorpion war der Moment der Unschuld sagt Neptun, den wir uns selbst – durch Organisation und Teilnahme – bereitet haben.

Zugleich empfängt mit dem heutigen Tag der Erdpluto auf 6,8° Fische in der Resonanz Merkurs Raum und Stätte auf Straßen und Plätzen.
Besser hätte der Archetypus der  Ahnen und Enkel in uns es nicht treffen können, als uns zu diesem Tag und dieser Stunde zu versammeln und weil der Erd-Pluto in den Fischen steht, darum hier wieder das Ebengesagte andersherum: auf Straßen und Plätzen Auflösung von  Schuld an den Gestorbenen und den Ungeborenen durch „Kindwerdung“ (Fische), also voraussetzungslos Werden, unverbraucht,  unbewusst dafür vollständig.

Und die Erdvenus, die  die Resonanz vom Neptun erhält: zeigt das Bild einer Versammlung, die vom Himmel (Neptun in Wassermann) die Taufe empfängt.
Solcherart sehe ich den Mythos des heutigen Tages, wie er in Berlin von zehntausenden gelebt worden ist.

Gespeichert 18.9.2010, UTC 14:08, gepostet: UTC 18:47.

Mittwoch, 15. September 2010

Eine zündende Frage

Königskonjunktion im Luftelement von 1980
Transit 15.9.2010

 Heute ein Zündfeuer des Geistes und das verborgene Ende der eitlen reichen Familiendämonen.

"Warum zeigen wir weiter Nachsicht mit der Fiktion, dass Banken Privatunternehmen seien?"

Yves Smith, naked capitalism, NY, 15.9.2010, 3:27 a.m.
 It’s great fun to see the Basel III rules, which for the most part been treated with undue reverence by the media and many commentators, get the drubbing (Prügel) they deserve. Per Wolf:
To celebrate the second anniversary of the fall of Lehman, the mountain of Basel has laboured mightily and brought forth a mouse. Needless to say, the banking industry will insist the mouse is a tiger about to gobble up (verschlingen) the world economy. Such special pleading – of which this pampered ( verhätschelte) industry is a master – should be ignored: withdrawing incentives for reckless behaviour is not a cost to society; it is costly to the beneficiaries. The latter must not be confused with the former. The world needs a smaller and safer banking industry. The defect of the new rules is that they will fail to deliver this.
Ein langer Super-Artikel:

Mundanomaniac

Gepostet:  15.9.2010, UTC 13:11.

... und,  weil es so schön weh tut: Anti-Lemming 15:22 (UTC 13:22) Mars am MC
(über Oberbayern)

Anti Lemming: Kicky - China und Europa

"China's share of global GDP -- 40 percent [ 2040] -- will dwarf that of the United States (14 percent) and the European Union (5 percent)30 years from now.... European percentage contribution to global GDP will tumble, shrinking by a factor of four, from 21 percent to 5 percent, in a generation."

Das globale Wachstum bis dahin dürfte m.Mn. eher kleiner werden als in den letzten 20 Jahren - was bedeuten würde, dass China auf Kosten der anderen wächst.

Wenn das, was der Autor oben schreibt, nur in Ansätzen stimmt, könnte man mit einer Kombination von long China/short USA+Europa die chin. Outperformance einsacken, ohne große Risiken einzugehen.
...
Ich glaube allerdings, dass der oben zitierte Autor falsch liegt. Denn es wird in China eine  Revolution gegen Maos turbokapitalistische Ex-Revolutionäre geben, und  die Geldsäcke der Amis und Europäer werden komplett verstaatlicht. Die neuen Milliardäre kommen alle auf den Scheiterhaufen. Eine Welle der Vernichtung wird rollen - von Asien über Russland, Deutschland, Frankreich und Spanien bis zum Azoren-Tief.

position:

long hong kong bong

Dienstag, 14. September 2010

Welt im Extrem (Teil 2) von Luther bis Jefferson

Ein Leser,  hat die Frage erhoben, wen denn das 13., 14, 15. Jahrhundert interessiere ...? 
Ob das bedeute, das es nicht genügend Neues gäbe.
Eine kurze polemische Antwort habe ich am 13. im Kommentar gegeben - hinzufügen möchte ich: in der Tat ist 13.,14.,15. usw. Jahrhundert keine aktuelle Unterhaltung a la Waage, sondern  Seminar a la Skorpion. Stoff für's Studium des Geschehenen. Es soll Menschen geben, die so etwas schätzen. Solche sind über zwei Jahrzehnte  in Seminaren bei mir gewesen und sind  deo concedente weiter bei mir.
Doch, Anonymus, es gibt sie, die vom Blitz des Gedankens getroffen worden sind, wie ... auch Mundanomaniac.


Die Überheblichkeit und Anmaßung des Heiligen Stuhls, aufgekommen im ersten Jahrhundert des neuen Jahrtausends (Canossa 1077),   hatte schließlich 1303 einen jähen Absturz zur Folge. Im Auftrag des französischen Königs,  setzt Wilhelm von Nogaret Papst Bonifaz gefangen.  Über diesen Papst weiß die Enzyklopädie:
„Bonifatius war wegen seines Hochmuts berüchtigt. In die Tiara führte er den zweiten Kronreif ein. Einen ebenso hochmütigen wie skrupellosen Gegner fand er im französischen König Philipp dem Schönen. Mit Bonifatius wurde die Papokratie des Hochmittelalters eines Innozenz III. beendet.“
Dieser Akt, das sog. Attentat von Anagni, sollte den Papst von Anordnungen gegen den französischen König Philipp IV. abhalten ... Bonifaz‘ Nachfolger Benedikt XI. leitet die Versöhnung bzw. Unterwerfung gegenüber der französischen Krone ein. Die Folge war das erniedrigende Exil der Päpste in Avignon.

Diese Vorgänge  gehören folglich nicht in den Bereich des Luftelements,  Ideen und Wörter,  sondern in den Bereich des Erdelements:   Politik der materiellen Gegebenheiten als kollektive Handlungen.

Allerdings, a propos Wörter: im Auftauchen einer Idee im Bewusstsein sehe ich die eigentliche Menschwerdung,  Wassermann als Schöpfer und Ausgiesser des "Wassers", geschöpft aus dem Reich der Fische, dem Unbewusstem. Die Idee aber bezeichnet noch namenloses, erst nur  gesehenes "Land". Als Mythos erscheint dieser Name in den Fügungen der Zeit deren Pflege und Erinnerung ewig Skorpion, der Spinnerin im achten Himmelshauses anvertraut ist, so die den Tierkreis  träumenden Väter.

Die Idee, die Bonifaz im Jahr 1302 gekommen war und die er in der Bulle "Unam Sanctam" am 13.11.1302 veröffentlichte, war in ersichtlicher Weise inspiriert vom damals unbekannten, nichtsdestoweniger (für uns heute) augenscheinlich  wirksamen Pluto, der mit seiner Resonanz aus Wassermann, also von "oben" herab, den Herrschaftsanspruch der Kirche über die weltliche Gewalt auf die Spitze getrieben hat.


Königskonjunktion im Luftelement
Transit 13.11.1302, Päpstliche Bulle "Unam Sanctam"

 Wieder die Sprache der Transite:  Lichter (Sonne und Mond) und Planeten  auf ihrer ewig kreisenden Wanderung, jene Stätten besuchend, an denen die Resonanz der "Götter" von ihrer Königskonjunktion her ... noch gleichsam "vibriert" oder "strahlt" ... es weiß ja keiner, warum und auf welche Weise, daher ist es nur möglich darüber in Gleichnissen, in " Begriffen des "als ob" zu reden. 

Hier folgt jetzt als eins von vier Elementen,  nicht das Luft- oder  Geistviertel, sondern das Erdviertel, denn es ging bei der Gefangennahme des Papstes nicht um seine Idee sondern um seine Politik.

 Königskonjunktion im Erdelement von 1007  
Transit 7.9.1303
Gefangennahme Papst Bonifaz VIII.


Hier ist zu sehen, wie  Sonne + Pluto, die Vorstellungswelt eines Herrschers, vom Transit-Mars gesprengt wird. Ebenfalls sieht man, dass mit Merkur die Herrschaft über die Königskonjunktion in der Jungfrau, vom Transit-Neptun aufgelöst wird.

Von  dieser Erniedrigung haben sich die Päpste nie wieder erholt. 

Vielleicht vergleichbar mit dem Absturz der Wall Street am 9/15, als am  Lehman-Day der Weltwirtschaft die "Reifen abhanden gekommen" sind. Vergleichbar im Sinne von: diese Ohnmacht ist nie wieder "gutzumachen".

Es stritten zeitweise drei Päpste um die Schlüssel zum Himmelreich. Den Schlüssel des Petrus (der Fels) und den des Paulus .

Denn wie war noch  der Name des ersten Bischofs von Rom?

Paulus. Und das bedeutet ? Paulus kommt von paulus, das bedeutet: der, die, das Kleine ...

 Die zunehmende  Verkommenheit der Großen in Rom aber,    die Onkel- und -Vettern-Wirtschaft des päpstlichen Nepotismus,    bildete den dunklen geistigen Hintergrund, dunkel genug, dass auf ihm  neue (alte)  Sterne sichtbar wurden: Renaissance, Wiedergeburt einer "griechischen"  Welt frühneuzeitlicher Stadtzivilisationen, Florenz, Mailand u.s.w. ...

Im beginnenden 16. Jahrhundert  fruchtet   nördlich der Alpen in der Reformation der neue Geist (Uranus), wie er in die unbewussten Volksmassen (Neptun im Stier) einschlägt, aber, wie er zugleich auch an höchster landesfürstlicher Stelle (Friedrich der Weise),  "einen neuen gewissen Geist" zeugt.



 Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 7.9.1517,
Luther unterbreitet seine 97 Thesen seinen Dozentenkollegen

Dies ist nicht der Transit auf  den legendären 31.10. 1517, als Luther seine „Wandzeitung“ mit den 95 Thesen an die Schloßkirche zu Wittenberg angeschlagen hat, sondern auf den Tag, wo dieser  neue Geist zuerst in der Welt erschienen ist.

Gleichzeitig mit der Reformation des Glaubens entwickelte sich neuer (alter) Geist in  der Betrachtung der Natur, wie er den gelehrten Humanisten aufgrund der arabisch/persischen Übersetzungen griechischer Texte, zugänglich wurde. Die frühen arabisch/persischen Abasiden-Kalifen hatten in traditioneller muslimischer Achtung vor  den Kulturen der schriftbesitzenden Nichtmuslime an die alte wissenschaftsfördernde Politik der Sassaniden Dynastie angeknüpft und die Tore für die Wissenschaft der Antike weit geöffnet und   ihre Übersetzungen ins Arabische gefördert. Im Jahr 825 wurde vom Kalifen al -Ma'mun in Bagdad das "Haus der Weisheit" (Bayt al-hikma) gegründet.

Dieser Geist der Toleranz und Gelehrsamkeit erfüllte die europäischen Humanisten ...

Es konnte  angeknüpft werden an die weit fortgeschrittene griechische Astronomie eines Aristarch von Samos.


Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit vom  15.5.1541 (Termin auf ca. einen Monat genau)


Nikolaus Copernicus vollendete im Mai 1541 sein Werk „De Revolutionibus Orbium Coelestium“ (deutsch: Von den Drehungen der Himmelskreise), das 1543 in Nürnberg erstmals gedruckt wurde.

Copernicus erlebte das Erscheinen seines gedruckten Werks nicht mehr, eine "günstige Fügung" - sein Tod - hatte ihn, wie  auch hundertzwanzig Jahre vor ihm,  Meister Eckhardt in Köln (+ 1328) vor der Verfolgung als Ketzer und Häretiker bewahrt.

Die Transite der Uranus/Pluto – Resonanz auf den Mars der Königskonjunktion zeigen genau, was sein Lebenswerk bedeutete: es war der Türöffner für eine durch wissenschaftliche Hypothesen begründete Astronomie und Astrologie.
Für die Befreiung der Naturwissenschaft aus der Gefangenschaft religiöser Projektion ist auch ein anderes Datum wegweisend geworden:

Am deutlichsten formulierte Galilei die neue Einstellung zur Physik 1623, im Saggiatore:

„Die Philosophie steht in diesem großen Buch geschrieben, dem Universum, das unserem Blick ständig offen liegt. Aber das Buch ist nicht zu verstehen, wenn man nicht zuvor die Sprache erlernt und sich mit den Buchstaben vertraut gemacht hat, in denen es geschrieben ist. Es ist in der Sprache der Mathematik geschrieben, und deren Buchstaben sind Kreise, Dreiecke und andere geometrische Figuren, ohne die es dem Menschen unmöglich ist, ein einziges Wort davon zu verstehen; ohne diese irrt man in einem dunklen Labyrinth herum.“

 Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit (10. )Oktober 1623 (nur der Monat ist gesichert)
Gallileis Il Saggiatore (die Goldwaage) erscheint

Wiki: 1623 wurde Gallileis alter Förderer, Kardinal Maffeo Barberini, zum Papst gewählt (Urban VIII.). Galilei widmete ihm sogleich seine Schrift "Il Saggiatore", eine Polemik gegen den Jesuitenpater Orazio Grassi über die Kometenerscheinungen von 1618–1619, über atomistische und methodologische Fragen. In diesem Buch, an dem er seit 1620 gearbeitet hatte, äußerte Galilei seine berühmt gewordene Überzeugung, die Philosophie (nach dem Sprachgebrauch der Zeit ist damit die Naturwissenschaft gemeint) stehe in dem Buch der Natur, und dieses Buch sei in mathematischer Sprache geschrieben: Ohne Geometrie zu beherrschen, verstehe man kein einziges Wort. Seither gilt Galilei als Begründer der modernen, mathematisch orientierten Naturwissenschaften, gleichzeitig enthielt dies eine klare Absage an Alchemie und Astrologie.

Achtzehn Jahre nach Gallileos „Goldwaage“ wurde der Druck eines grundlegendes Werks neuen  philosophischen  Geistes von dem Franzosen René Descartes beendet.


 Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 28.8. 1641, Druck der „Meditationes de prima philosophia“ 
des René Descartes  ist beendet.

Hier sind  Saturn, der Herr der Maßstäbe,  und Mars der Beginner zu Besuch bei der Venus der Luftkonjunktion. Sie besuchen damit die Herrin von Waage und Stier und indem das neue Werk irdisch synchrone  Erscheinung dieser Resonanz am Himmel ist, verändern sich mit Venus die geistigen Grundlagen (Saturn) für das freie Denken in der sozialen Herde (Uranus) und der Geist, mit dem die Gegebenheiten der Seele (Löwe-Jungfrau-Waage-Skorpion) denkend in Betracht gezogen werden.

Dann entwirft der Archetypus des Geistes im Geist des Franzosen Montesquieu den „Geist der Gesetze“. Dieses Werk, dem ein gewissenhaftes Studium der politischen Lehren der Antike zugrunde liegt, ist von den „Gründenden Vätern“ der amerikanischen Unabhängigkeit und der amerikanischen Verfassung sehr gründlich studiert und diskutiert worden. Hannah Arends wunderbares „Über Revolution“ berichtet darüber ausführlich.

 Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit Frühjahr und Sommer 1748, Erscheinen von Montesquieus
„ Vom Geist der Gesetze“

Mit welcher sarkastischen Strenge dieser Mensch gedacht hat, wird gleich deutlich, wenn man sich nur ein paar seiner Zitate zu Gemüte führt.

Die Bedeutung, die Jupiter-Transite haben, wird an diesem Transit des Jahres 1748 auf die Luftkonjunktion greifbar. Jupiter, der das nur im hellsten Licht Erkennbare  sichtbar macht, ist charakterologisch derjenige, der das Verborgene und Versteckte „leidenschaftlich“ (Kandinsky) zu entdecken sucht.

In charakterologischem Sinne das Gegenteil des Steinbocks Montesquieu ist der andere große französichsprachige Neu-Geist des 18. Jahrhunderts auf dem Gebiet des politischen Denkens: der Krebs Jean Jaques Rousseau. Während der Steinbock auf dem Unvergänglichen, auf der Antike fußt, geht es auch dem Krebs, in anderer Weise, um das Unvergängliche, um die Natur, um das Natürliche.
In einer Preisschrift für die Academie vertritt er den 1749 den Gedanken, dass (so Wiki)

der Mensch im Naturzustand unabhängig und frei lebt, in der auf Konventionen beruhenden Gesellschaft aber ein gefesselter Sklave ist. Künste und Wissenschaften verschleiern nur das Schicksal des modernen Menschen. Die Zivilisationsgeschichte wird wie in seinen anderen philosophischen Schriften zu einer Geschichte des Niedergangs ...


Sein staatstheoretisch wichtigstes Werk, „Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes“ (fr.: Du Contrat Social ou Principes du Droit Politique), erschien erstmals 1762 in Amsterdam. Es wurde zu einem „Wegbereiter moderner Demokratie und Demokratietheorie“ (Wiki) und hat , wie kein anderes Buch den geistigen Boden für die französische Revolution  gelockert und gedüngt.

Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit Sommer/Herbst 1762, Erstveröffentlichung von
Rousseau’s „Gesellschaftsvertrag“

Hier sehen wir für den  Sommer die n ur mit Luthers Thesen zu vergleichende, radikalste Auflösung der seit 1186 herrschenden Denkpolarität von Skorpion-Sonne zu Stier-Uranus.
Im Herbst aber  ist im Zeichen des Luft-Plutos die radikale Aufhebung des Denkgebäudes  angezeigt, welches die sechshundert Jahre währende gedankliche Herrschaftsverbindung von Adel  und Klerus (Skorpion) anzeigt die aus den führenden Familien (Krebs) hervorging.

Vierzehn Jahre später, am  4.7. 1776, ist es schließlich  in der Neuen Welt geschehen, dass der „Blitz des Gedankens“ in den „naiven Volksboden eingeschlagen“  ist, manifestiert in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, verfasst von Benjamin Franklin:

 Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 4.7.1776, Erklärung der Menschenrechte
in der Declaration of Independence der USA


Sonne/Saturn/Jupiter. Der Mensch, im Handeln aus der eigenen Identität (Krebs),  begreift Maß und Fügung der gemeinsamen öffentlichen Angelegenheiten.

So viel für heute. Der dritte und letzte (?) Teil, betreffend das 20. Jahrhundert und das "Neue Denken" (Gorbatschow) folgt in Kürze.

Gespeichert: 13.9.2010, UTC, 14:06, gepostet: UTC 16:34.

Montag, 13. September 2010

13. - 20. 9.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)

Freitag, 10. September 2010

Welt im Extrem, Von Innozenz bis C.G.JUNG (Teil 1)

Vor drei Jahren erschien im Mundanen Tagebuch eine Skizze, in der die Neue Königskonjunktion im Luftelement, *13.12.1980, vorgestellt wurde und einige grundsätzliche Erwägungen angestellt wurden. Im letzten Blog wurde eine Erscheinung des neuen Denkens aufgewiesen.
Hier soll nun versucht werden, die Dynamik einer Königskonjunktion über die Jahrhunderte sichtbar zu machen am Beispiel der alten Luftkonjunktion vom *8.11. 1186, die 1980 abgelöst wurde. Dazu werden die Transite verschiedener Ereignisse betrachtet, welche dieses gemeinsam haben, dass sie sich auf den Denkstil ihrer Zeit beziehen.
Wenn hier für die Luftzeichen vom Denken die Rede ist, so würde  es sich im Zeichen der Zwillinge um das Denken des Realen, bei Waage um das Denken des  Seelischen und bei, Wassermanns um das himmlische Denken, z.B. den sogenannten "Heiligen Geist",  wissenschaftlich ausgedrückt : um "objektive Psyche" handeln.


Königskonjunktion im Luftelement von 1186
Transit 8.1.1198 Pontifikat Innozenz III.


Ein Mars-Transit zeigt immer den Beginn, die Durchsetzung,  von etwas, so, wie ein Neptun-Transit das Ende im Sinne der Auflösung von etwas zeigt.
Hier also der Mars auf Sonne/Merkur der Königskonjunktion im achten Zeichen, Skorpion. Die dadurch erkennbare Resonanz von Sonne/Mars/Merkur im priesterlichen Zeichen Skorpion zeigt den Tag, als der mächtigste und verhängnisvollste Papst, den die katholische Kirche je gehabt hat, ins Amt kam. Er führte in seinem Pontifikat die von Gregor VII.  (1077, Heinrich IV. Gang nach Canossa) geforderte und verkündete päpstliche Oberherrschaft über das „weltliche Schwert“ der Kaiser auf den Höhepunkt.
Mit dem grauenhaften Kreuzzug gegen die „Albigenser“, den er 1209 ins Werk setzte, hat er die Opposition des päpstlichen Mars gegen den  Uranus im Stier deutlich markiert in  tödlicher Feindschaft des Heiligen Stuhls gegenüber dem freien Denken im Volk. Es wäre mithin logisch,  dass aus diesem Uranus aus der Untergang der vatikanischen Hybris im Laufe der Jahrhunderte hervorgehen wird.
Der Neptun auf der Venus markiert das Ende der geistigen Offenheit im Zeichen des Stiers und der Waage.
Der Jupiter auf dem Mond, dem Symbol der „Mutter Kirche“ zeigt die Ausdehnung derselben als Schoß des im Krebs stehenden priesterlichen Macht- und Vorstellungskomplexes in Gestalt Plutos.


 Transit 25.3.1199,
Dekretale  „Vergentis in senium“


In diesem Dekret bestimmt Innozenz die Häresie als Verbrechen und ordnet die Vernichtung der Existenz bürgerlicher oder adeliger Wohlhabender an.
Die Sonne in Widder, wenn man so will: dem Schwert des Tierkreises,  aktiviert in ihrer Resonanz die Feindschaft des herrschaftsmächtigen Plutos gegen die geistesoffene Konjunktion von Vater Saturn und Sohn Jupiter in der Waage.




Transit 30.11.1215
Das 4. Laterankonzil  Laterankonzil geht zu Ende
Es gilt als das bedeutendstes Konzil des Mittelalters und erscheint in den hier nicht sichtbar gemachten  Saturn/Uranus- in -der -Waage (Jahres) und eines Pluto im Löwen -(Jahres).

In den obigen Zeichnungen sind nun nicht die roten Transitplaneten eingezeichnet, wo sie stehen, sondern wo sie wirken. (Weniger Ablenkendes). Den Denkschritt um die Ecke oder nach Gegenüber mutet die himmlische Astrologie ihren Kindern schon zu.

Weiter also: und in Kürze: Quadratresonanz

Beider Resonanz:  Päpstlichen Königs-Plutos und adelig bürgerlicher Saturn/Uranus Geist, freies Denken der Vertreter von  Staat und Geist.

Dazu kommt im selben Jahr: des damals aktuellen Plutos   Quadrat-Resonanz (aus dem Löwen) auf 800 Jahre (bis 1980) Sonne/Merkur - Herr und Diener -  im Priesteramt des Skorpions und, gegenüber,  im Stier, beim Pöbel: Uranus, des göttlichen Rausches - Dionysos' -   ewiger Vater.

Wenn hier vom Skorpion die Rede ist und von der priesterlichen Essenz dieses Zeichens, dann genügt , dass wir uns dessen erfreuen, dass wir als Pluto der ferne Wanderer auf Tuchfühlung wandern mit den Gestorbenen und den noch Ungeborenen - lang und quer -  durch unser Schicksal im Symbol des Ringes oder Kreises unter Verzicht auf das Ganze.

Man kann sich fragen,  bei Plutos ferner Wanderung durch den Löwen des 13. Jahrhunderts , was denn wohl auf der Erde erscheinen würde, wenn  Pluto die Kernresonanz  zum  „Beginner“ Mars auf 15,9° erreicht haben würde. Und dieses erzählt die Ephemeride vom 19.4.1213: Pluto auf 16,3° Löwe, Innozenz III. beruft das Konzil ein.

Das Konzil begann im November, zweieinhalb Jahre nach seiner Einberufung. Die Seelen der Menschheit, inclusive der Kleriker, waren inzwischen im Zeichen ihres Skorpion-Anteils mit Pluto  durch den Raum zwischen Mars und Sonne/Merkur der Königskonjunktion gewandert.
Als Konzil erschien also die gleichzeitige Konzentration der Sonne/Merkur Resonanz und der Uranus-Resonanz auf den damals aktuellen Pluto, den Herrscher des Denkens dieses Äons.


Soweit die kleine Auswahl charakteristischer Transite auf die Königskonjunktion im Luftelement von 1186, in ihrer ersten aufsteigenden Phase welche die anfängliche Dominanz der hierarchisch priesterlichen Weltanschauung über das Denken der Allgemeinheit dartun.
Es ist dies natürlich nur die Betrachtung eines Ausschnittes aus der ganzen Welt, nur der Bereich des „Abendlandes“ der hier in Betracht gekommen ist. In Asien, in den Hochkulturen Amerikas und in Afrika dürften, soweit es von den Aufzeichnungen her möglich ist, entsprechende Bewegungen im Bereich des Denkens nachweisbar sein.

An diese Stelle gehört nun noch  der Hinweis auf das Außergewöhnliche Symbolische Ungleichgewicht (ASU), das die Königskonjunktionen aller vier Elemente damals im Unbewussten der Psyche der Zeitgenossen konstelliert hatten:

23.7.769, Königskonjunktion im Element Feuer


7.11.1007, Königskonjunktion im Element Erde



 25.12.1305, Königskonjunktion im Element Wasser


Welch ein Überwiegen des Skorpions vom  13. bis zum 19. Jahrhundert!

  • Skorpion regiert mit Mars den Zünder zur Feuerwelt.
  • Skorpion regiert das „Weltliche“ dieser Welt der Konjunktion im  Erdelement.
  • Skorpion, er?, (eigentlich Sie, die Spinnerin) regiert das Denken im Zeichen der Luftkonjunktion.
  • Erde wird gar doppelt geknechtet: Erdsonne  in Skorpion und in Konjunktion mit Pluto dem Skorpion-Herrscher im eignen Haus.
  •  Skorpion beherrscht die Hälfte des  "Wassers" dieser Welt, ihre inneren Wege, in fünffacher Weise, darunter die der  Königskonjunktion selber.
Welch ein Ungleichgewicht in der Welt, die an ihrem Extrem   schließlich zu zerbrechen bedroht sein muss.

Wird fortgesetzt.
Gespeichert TC 12:02, gepostet: UTC 15:04

Donnerstag, 9. September 2010

Im Untergang ... M.S.Astrologix

6.- 13. 9.  2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)
... der  Editor spinnt wieder so verdächtig ...

aber dieses ist es, was ich im Moment sagen will:


Achtung,  Willi und Mythopoet!

Bitte, was Ihr vielleicht nicht wisst,
das Mundane Tagebuch wirft keinen Cent ab
was Ihr aber bezeugt habt
es ist  gut für's Karma

wenn Ihr wollt, könnt Ihr  per sofort in diesem - dann unserem - Mundanen Tagebuch Eure

Plätze einnehmen und mitschreiben.

Wenn Ihr wollt,

rührt Euch

Mundanomaniac

in der Postgasse


Und an alle einstweilen, soweit Ihr Englisch könnt (kompetent ist dieser Übersetzer) , das ist: guter,  seltener Stoff aus Amerika.