Montag, 28. Juni 2010

Von Wundern und Zeichen

28.6. - 5.7. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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itto, Dank für den neuen Editor ...

Das vergangene Wochenende sah nun nicht nur den von "unbegreiflichen Eingriffen"

schicksalsprallen Fußball-Klassiker Deutschland- England. Es hatten sich auch die Sonne und vier Planeten konstelliert "wie nie".

Wenn man in der Vergangenheit nach Vergleichbarem sucht, dann erscheint das bittere Jahr 1931 auf der Bildfläche.
Am 1. Juni sah es am Himmel so aus:
1.6.1931, die laufenden Planeten

Das Jahr 1931 sah, wie allgemein bekannt, den Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise mit dem Zusammenbruch der Österreichischen Credit-Anstalt am 11. Mai und der Darmstädter und Nationalbank am 13. Juli.
 
13.Juli 1931, UTC 0:00 Uhr

Die internationalen Zahlungsströme waren versiegt, ungeheueres Elend hatte sich über Arbeiter und Angestellte und den Mittelstand ausgebreitet, am schlimmsten in Deutschland und den USA.
Es gibt in Deutschland 70.000 Konkurse und 6.000.000 Arbneitslose.
Am 1. Oktober wird die Höchstdauer der Arbeitslosenunterstützung von 26 auf 20 Wochen verkürzt.
Adolf Hitler trifft sich im September mit Spitzen - Industriellen und erläutert ihnen sein Programm,    gründet am 11. Oktober die "Harzburger Front" der nationalistischen und nationalsozialistischen Kräfte und lässt eine Woche später  am 17./18. Oktober in Braunschweig eine Massendemonstration mit 100.000 Teilnehmern aufmarschieren.
18.10.1931, 0:00 Uhr UTC

Die blaue Resonanz hier zeigt den Tatbestand der Verbindung von Mars und dem Luft - Merkur der Königskonjunktion von 1186. Die Ergriffenheit durch diese Archetypen beschreibt C.G.JUNG 1936 in dem klassischen Aufsatz "Wotan":

"Daß aber in einem eigentlichen Kulturlande, das schon geraume Zeit jenseits des Mittelalters gewähnt wurde, ein alter Sturm- und Rauschgott, nämlich der längst im historischen Ruhezustand befindliche Wotan wieder, wie ein erloschener Vulkan, zu neuer Tätigkeit erwachen könnte, das ist mehr als kurios; es ist geradezu pikant. Er ist, wie man weiß, in der Jugendbewegung lebendig geworden und wurde gleich zu Beginn seiner Wiedererstehrung mit einigen blutigen Schafopfern gefeiert. Es waren jene blonden Jünglinge (bisweilen auch Jungfrauen), die man als rastlose Wanderer sah auf allen Landstraßen, vom Nordkap bis nach Sizilien, mit Rucksack und Laute bewehrt, treue Diener des schweifenden Wandergottes. Später, gegen Ende der Weimarer Republik, übernahmen das Wandern die abertausende von  Arbeitslosen, die man überall auf zielloser Wanderschaft traf. 1933 wanderte man nicht mehr, sondern man marschierte zu Hunderttausenden, vom fünfjährigen Knirps bis zum Veteranen. Die HITLER-Bewegung brachte wörtlich ganz Deutschland auf die Beine und produzierte das Schauspiel einer Völkerwanderung am Ort. Wotan der Wanderer war erwacht  ...
Der rastlose Wanderer Wotan, der Unruhestifter, der bald hier, bald dort Streit erregt oder zauberische Wirkung übt ... er ist ein Sturm- und Brausegott, ein Entfeßler der Leidenschaften und der Kampfbegier, und zudem ein übermächtiger Zauberer und Illusionskünstler, der in alle Geheimnisse okkulter Natur verwoben ist."
Die Horoskop - Beispiele, von  damals und  von diesem Wochenende nun, zeigen, wie in gutem, so im bösen, die irdische Realität genauso  vielgesichtig miteinander verknüpft,  als ihr natürliches Abbild am Himmel es zeigt:

Damals, 1931, die streng konservative einschränkende Resonanz zwischen Saturn in seinem, dem Steinbock-Zeichen und  Pluto im Krebs und seiner gefühlvollen aber unbewussten, rein "bauchmäßigen" Hingabe an die natio, an die  Nachgeborenen (und die Toten). Diese zwei alten Gesichter lassen  Uranus in Widders jugendlichen Gesicht kaum Spielraum für Frühling. Das gilt umso mehr, umso kollektiver, als  dem Steinbock die Dienste des überpersönlich  Bestimmenden - vom Standesamt bis zum Kriegsministerium -  zur Verfügung stehen.

So kann denn die  für die  Generation 1931  verlogene,  erst für die nachfolgend kommende Generation Früchte tragende Spiegelmagie zwischen  Wahnsinn und  Herz, (Fünfter Tierkreisspiegel), Ergriffenheit und Lebensgefühl, Pluto und Sonne in der ungeheuer ansprechenden, alle Resonanzen miteinander verrührende Idee der "Nationalen Revolution" sich ausbreiten, so unerbittlich und  unermesslich in den Folgen, wie die französische Revolution und die russische Revolution - der Ausbruch gelingt - als Katastrophe.

Zurück zur Gegenwart.

An diesem Wochenende also  war  eine kosmische Paradoxie unterwegs, die - als Chance oder Verhängnis, das liegt an uns -  so nur einmal in der Menschheitsgeschichte ihr Fahrzeug anbietet:

Sonne und Merkur im großen Resonanzkreuz des Frühsommers 2010.
 
27.6.2010, UTC 0:00

Dreimal hat der Himmel als Schoß des Zufalls planetenweit "gewürfelt":
  1. Am Samstag das Herz von Afrika und die Vereinigten Staaten.
  2. Am Sonntag Deutschland und England, das maritime Herz von Europa und das      kontinentale Herz.
  3.  An beiden Tagen: die "die Königin und die Könige" des Planeten in Canada versammelt.

Also ein Wochenende der Herzen und Hirne,  die - im Zeichen von Sonne und Merkur - vor dem Gericht des Pluto - dem Schuldgericht - standen.

 Nur: das zu wissen hieße, dass das Unbewusste nicht das Unbewusste wäre. Allein die "Begriffe" der Zeit aber erlauben ins Unbewusste zu greifen und ein Stück Heil bewusst zu erkennen als lebenden Mythos in der Sprache des Herzens.

Schuld, irdische Schuld, ist  immer diejenige gegenüber der Zukunft - und gegenüber den Gestorbenen.  Skorpion bedeutet mir seit Wolfgang Döbereiner: du bist der Gattung, passender,  der Art Mensch, etwas schuldig. Du bist ihr schuldig, ans immer gewesene Leben anzuknüpfen und  es seiner Zukunft ein Stück entgegen zu führen; schuldig,  die Menschheit fortzusetzen, sei es durch menschlich erzogene Kinder, sei des durch den menschlichen "Geist in dem man lebt", das heißt durch Werke des Herzens, die dem Menschen, diesem himmlischen Affen,  zur Ehre gereichen.

Und der himmlische Affe, er kann gar nicht anders, er lobt die unbegreiflichen Werke Gottes.

Das Gottesurteil Plutos - Gericht  also -  sei dieses Wochenende gewesen?  Nun,  Plutos "Thron" steht  im Steinbock-Winter-Zeichen. Winter, ist nicht er der  Richter des Lebens? Und es sei  erinnert an dieses: es fanden die Herzen im Zeichen der Sonne im heimatlichen Krebs  diese vor:

1. die Schulden des Planeten
2. das "Bäume Pflanzen"
3. das Erkennen
4. und das Versöhnen

denn auf unserer unbewussten Bühne, sowie - sichtbar am Himmel -  in der unbegreiflichen Synchronizität von Ordnung und Erscheinung, traten und treten sie in dieser selben Reihenfolge auf:

1. Pluto
2. Saturn
3. Uranus
4. Jupiter


Und die alle. die es nicht "apperzipieren" können,
die also nicht wissen können, dass Gott immer da ist
in seinen zwölf Gesichtern,
alle, die es nicht mitkriegen ... wie sollten diese persönlich zu Maß und Schönheit kommen
und damit zur Erlösung?
Traurige monströse Gestalten erkannte  die erkenntnisreiche Seele des altgriechischen Erkennens ... in den maßlosen Geschöpfe zwischen Erde und Himmel.
Der griechische Mythos bedachte im Mythos des Hesiod die Maßlosen, die mit der Schuld des Kronos die Urschuld des Urvaters Uranos am Leben fortsetzten und nannte sie Giganten.  Es waren in Hesiods Sicht die Wesen, die nach der heimtückischen Kastration des himmlischen Vaters der nicht Vater sein wollte durch Sohn Kronos, der ebenfalls nicht Vater sein wollte, aus  den Blutstropfen erwuchsen, die auf die Erde fielen.

Es ist für alle Zeiten ein heilender Geist im altgriechischen Erzählen, das für so viele klare Gedanken die mythischen logoi findet.

Zurück zum Treffen der Götter und Archetypen an der Schnittstelle zwischen Himmel und Erde, sowie den Treffen der unbewusst von ihnen Bewegten in der Woche  auf den  26/27. Juni 2010:

Die Tatsache , dass es parallel und aktuell und weltweit zwischen Himmel und Erde um Opfer und Entschuldung geht  und die Erscheinung, dass, die Ersten (im letzten Jahrhundert) mit einem Mal die letzten sind ... die sie begreifen ...  die Wahrheit,  dass vor dem Gericht Plutos über das Wirtschaften (Saturn in Jungfrau) nur Umkehr frommt.

***

Und im Bereich der Foren und Kneipen ereignet sich vielerorts, wie es scheint,  in der Zeit dieser Konstellation,  dass verborgene "Ideosynkrasien" (JUNG), also Überempfindlichkeiten  an die Oberfläche kommen, dass es Wutausbrüche gibt auf "Regelverletzer" und "Vogelfreie" beiderlei Geschlechts, so bizarr und fremdenfeindlich in vielerlei Art,  dass man sich nur an den Kopf fasst, wer war noch der Fremde? Richtig,  Uranus, der Mensch. Der von Menschengeist inspirierte Mensch,   der ein Ethos hat und deshalb keine Regeln braucht.
Und wer hat die Wut auf die Vogelfreien? Antwort: Skorpion/Pluto "natürlicherweise", was soviel heißt wie: schimpansenmäßig.  Zu "pathologischer Wut" neigt  der nur natürliche, "schimpansische" Pluto, insofern er  ohne Menschenbewusstsein, und, was daraus folgt, ohne religiöse Begriffe vom Erleichternden und Erlösenden lebendig anwesender Gottheit abgeschnitten ist. 
Für diese bedeutet die Rede von  lebender Gottheit nur leere Worte. Das ist ein elender Komfort, der sich dann einstellt. Es wütet  plutonischer Frust über die "verantwortungslose"  Freiheit der "Geflügelten",  (Wassermann/Uranus als Menschen - Gesicht Gottes), sich über alles hinwegzusetzen, über alles außer das Neue. Es ist Pluto-Wut, welcher  "Freiheit" überall dort verhasst ist,  wo, vermeintlich,  allein das Opfern von Freiheit das Leben bewahrt.

Wer also sich traut, den Uranus zu leben, den Narren und Kinderfreund, auf den  wird der wütende Bully losgelassen, zum "Glück" heutzutage "nur" psychisch.
Wer sich den derzeit konstellierten, unbewussten Inhalten,  nicht in einem Gipfelereignis (Rausch) verbunden,  in  freier Vielfalt hingeben kann, sondern eingebaut in die neurotischen Zwänge des Zeitgeistes um des Überlebens Willen ein ungeliebtes Dasein führt, bei dem fließt

"aus unbewusste(n) Inhalte(n) ...  deren oft beträchtliche Energie auf normalerweise wenig betonte, bewusste Inhalte ab und erhöht deren Intensität zu pathologischen Graden." C.G.JUNG, (s. letzter Blog)

Es ist ja jede Position zu einer anderen das Gegenstück, und in jeder Wut steckt auch ein Stück legitimer Grenzverletzung. Sie ist aber immer schrecklich.

Wo aber in diesen Tagen "die Konstellation",  unerwartet zur Begegnung wird, für die das spontane Herz "Begriffe" findet, wo die Konstellation, das Zusammengebracht-Sein, begrüßt, und spontan gefeiert wird, als unerwarteten, glücklichen Anbruch und Neubeginn von Freiheit,  als Beginn eines "Bäume"- Pflanzens in einem gemeinsamen seelischen Garten, einem zum - Ganzen -  gefügten - Sein unter Verzicht auf Illegitimität: wo für dieses die Seele offen ist, da geschehen gerade Wunder.


Der göttliche Moment ...
"Dem Menschen, insofern er nicht bloß Subjekt des Erkennens und Handelns ist, sondern lebendige Wesenheit, offenbart sich nicht bloß das Wirkliche als Wirklichkeit überhaupt, sondern noch etwas, das darüber ist, eine höhere Wirklichkeit. Die erhabenen Augenblicke solcher Offenbarung sind es, die Hölderlins ganzes Nachdenken fordern. Das Erstaunen über das, was er erlebt hat, macht ihn zum Philosophen. Das Zentrum, um das all sein Denken kreist, ist der " göttliche Moment", ein Sonnenaufgang des Daseins, eine heilige Stille des Menschen und der Welt in der alles Seiende erhöht, geheiligt, von Seligkeit durchleuchtet dasteht. Und was er durch seine begrifflichen Erörterungen klären will, ist nichts anderes als die Erfahrung von einem natürlichen Einklang zwischen Mensch und Welt, der den "göttlichen Moment" mit Notwendigkeit herbeiführen muss."

Walter F. Otto, Der Ursprung von Mythos und Kultus in: "Die Gestalt und das Sein",   Darmstadt 1955,  S. 236.


Gespeichert: 28.6.2010, UTC, 14:23 und 16:58 , gepostet: UTC 17:56

Freitag, 25. Juni 2010

Ohne Begriffe … keine Apperzeption 3.0


In die ökonomischen Blogs  zieht langsam Gott ein.

Nicht, dass er dort nicht immer gewesen wäre, wie an jedem Ort

aber … ob er dort geahnt, gar wahrgenommen wird  als Mitbeobachter

oder - ob er einfach da ist, wie immer, aber von (fast) keinem bemerkt wird.

Wir kommen darauf zurück.





26.7.1875, 19:30, Kesswill

C.G.JUNG, Wassermann-Aszendent:

Als Aszendent = als Schnittpunkt von Horizont und aufsteigendem Zeichen ist Wassermann "weibliches" Gegenstück zu Uranus.

Der Aszendent ist Erscheinung eines Zeichens? Warum dann weiblich?
Die Erscheinung eines Zeichens ist die Erscheinung eines Strukturelements der kreisenden Zeit, also eines Ruhenden, insofern  Weiblichen, weil die Zeichen - als Strukturen - ruhen - als Kranz um die Leere in der Mitte,  Ur - Zeichen des Weiblichen

Kreis um

Nichts in der Mitte

darauf wartend

erfüllt zu werden

Um von unserer Nordhalbkugel zu sprechen:
Unser Uranus, Planet -  jetzt auf 0,5° im Widder erscheinend - ist ein bewegter Beweger, eine dynamis, daher männlich, eine geladene Energiekapsel gleichsam.

Uranus im Widder nun also der heilige Geist im Affen? Auch Schimpansen morden erfahren wir. Aber das göttliche Experiment kennt auch die zärtlichen Bonobos
 

JUNG,  Aszendent Wassermann, weiblicher Geist, Weisheit Salomo ... also redet im Folgenden zu dem Thema Apperzeption.

Auf diese  “Apperzeption” kommt es an, ob wir die Einwanderung des Uranus (und Jupiters) in unsere Affennatur bewusst erleben und mitspielen können oder, nicht nur sie unbewusst vergeuden, sondern gar gequält bekämpfen.
Apperzeption ist ein Begriff von Kant, daher in geistiger Nähe  zu Hannah Arendt.
 

JUNG „Aion“, 1950

        „Ohne schon vorher vorhandene bewußte Begriffe ist Apperzeption bekanntlich unmöglich. Aus dieser Tatsache erklären sich viele neurotische Störungen, die im Wesentlichen darauf beruhen, daß im Unbewußten gewisse Inhalte konstelliert sind, welche mangels apperzipierender Begriffe (von „greifen“ comprehendere) nicht ins Bewußtsein aufgenommen werden können.“ (Hervorheb. von mir)
Das heißt auf nachbarschaftlich Deutsch: wenn die  Affenmutter in uns sich frühlingshaft erneuern wird -  jeden Tag  eine , die Widder- Stunde, dann ist es jetzt der mit himmlischen Geist erfüllte Uranus, der in ihr das Denken elektrisiert

Und nur der Mensch, der die anordnenden Bgriffe dafür hat - einen Tierkreis etwa -eine Beobachtung der Veränderungen in ihm folglich, eine entstehende  Bereitschaft zur Deutung und Aufnahme der Veränderungen ... allein der kann – „mitspielen“ - göttlich mitspielen - das Menschenspiel. “Finis respicit principium et contra” (Das Ende blickt auf den Anfang und umgekehrt).

Für alle Begrifflosen kommt die Medizin des Himmels umsonst "was nützt einem das Brahma, wenn man es nicht studiert", sagt der Inder.

Und wenn man mitspielen möchte, wie können denn die Begriffe erworben werden? Recht bald natürlich?
Dazu wieder JUNG:

            „Es ist darum so ungemein wichtig, dass den Kindern Märchen und Legenden erzählt, und den Erwachsenen religiöse Begriffe (dogmata) beigebracht werden, weil sie instrumentelle Symbole darstellen, mittels welcher unbewußte Inhalte ins Bewußtsein übergeleitet und dort gedeutet und integriert werden können. Geschieht dies nämlich nicht, so fließt deren oft beträchtliche Energie auf normalerweise wenig betonte, bewußte Inhalte ab und erhöht deren Intensität zu pathologischen Graden. Daraus entstehen scheinbar grundlose Phobien und Obsessionen, wie überspannte Ideen, Ideosykrasien, hypochondrische Vorstellungen und intellektuelle Perversionen, die sich je nachdem sozial, religiös oder politisch tarnen.“
Die ältesten und reifsten "dogmata", so kann JUNG durch die Astrologie ergänzt ergänzt werden, liegen vor in den 12 Tierkreiszeichen.
 

Also, zuletzt 1927, nun  2010: Uranus tritt ein in den Widder:

Es dringt ein frühlinghafter  Geist ein in die Männer und über die Männer in die Frauen und macht Sprung für Sprung sanft und geduldig die seelischen Tore weiter, theoretisch.

Dieser Geist wird zugänglich, wenn er durch Apperzeption - gewonnen aus Beobachtung und Deutung - ganz "alltäglich" gemacht wird, wobei, "gemacht" ist ein Schmarrn.  Die "göttliche" Substanz des Uranus erscheint im Gleichnis des Wassers, das als Dampf aufsteigt, rein von allen Substanzen.

Ein erster uranischer Bocks-Sprung in den geistigen Frühling 2010 bis in den August hinein. Ab da wieder zurück zur letzten Rückkehr in die "winterlichen" Hintergründe des Lebens ( Fische) bis Mitte März. Von da ab, eine Woche vor dem Beginn des kalendarischen Frühlings der Sonne:  der zweite Beginn des uranischen  Frühlings . Das zweite Uranus-Jahr in Folge.

Gespeichert 23.6.2010, UTC 14:04, gepostet: 14:17.

Dienstag, 22. Juni 2010

2010 6 21 - 28
21.6. – 28.6. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

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Samstag, 19. Juni 2010

Ein Septar aus der Wasserwelt


Das unbewußte Selbst schaut in alle vier Richtungen -  und der Astrologe.

Mundanomaniac fragt sich immer wieder: wie könnte der Mensch in einem  nachtitanischen Zeitalter an die prophetischen Konstellationen herangehen, welche die Mundanastrologie dem erkennenden Denken aufgibt?



Königskonjunktion im Erdelement von 1802
30. Septar als Siebenjahreswelle
vom 17.7.1831, UTC 22:37
25,5°N, 90° W.
gültig für 2005 – 2012
Vor Louisiana

Daraus entstand eine Art Manifest:
Es wird ein Rat für Risiko-Einschätzung geben, dessen Mitglieder die Ergebnisse aus verschiedenen Abteilungen zusammentragen und versuchen sie zu einem Gesamtbild zu vereinigen.
So wird es:
·       eine Abteilung geben, die nach bestem Wissen die Siebenjahreswellen, die Septare, die „Döbereinerschen“ Septare zu untersuchen hätte, welche sich auf die vier Königskonjunktionen der vier Elemente beziehen
·       eine Abteilung Äquinoctien geben,  unter deren Gesichtspunkten das Jahr mit anderen verglichen, mit kommenden im Zusammenhang und mit gewesenen zur Lehre - bedacht werden wird.
·       eine Abteilung geben,  die die kommenden und gewesenen Transite auf die vier Königskonjunktionen im Auge haben, aus deren alltäglichen Transiten die  Geschichte der Jahrhunderte ihre Ereignisse gewinnt.
Ein Beispiel:
Die Mainstream-Presse, wie etwa Spiegel ONLINE begreift jetzt auch, was am 6. Mai und in den folgenden Tagen sich abspielte: 
Hier noch einmal die Transitlage dieser Woche am Rande der Katastrophe und Mundanomaniacs Kommentare hier und hier.

4 Elemente, 4 Septare, Äquinoctien, Transite auf die 4 Königskonjunktionen - all diese Rhythmen mischen und rühren zugleich in dem Großen Topf des Schicksals.
Ein einzelner Mundan- Astrologe, das will obige "Vision“ letztlich besagen, ist durch diese Vielzahl der Rhythmen, von denen er weiß, aus denen heraus die "Zeichen und Zeiten" greifen,  prinzipiell überfordert, wenn er das Gesamtbild geben oder deuten wollte.
So sind die Ansätze im Mundanen Tagebuch immer nur als exemplarische zu verstehen, als beispielhafte, wie zum Beispiel folgender:



Königskonjunktion im Wasserelement von 1305
101. Septar als Siebenjahreswelle
Vom 24.12.1405 (Jul.) UTC 19:03
25,5°N, 90° W.
gültig für 2005 – 2012
Vor Louisiana

Ehrlich, wer würde hier eine große Katastrophe erblicken?
Ich auch nicht. Unser Horizont, auch meiner, ist immer begrenzt im Sinne von JUNGs schlichtem Wort zur Konstellation:
„die gleiche Konstellation bedeutet z.B. bei derselben Person einmal eine Katastrophe und ein andermal einen Schnupfen“

Das hat für mich damit zu tun, dass das Bewusstsein immer ein Spot ist, die ganze Wahrheit darum herum kann es nicht fassen.
Jetzt schiebt aber das Horoskop ein Bild des Ganzen unter den Spot.
Freilich kann das Bewusstsein eine Diagnose vornehmen, ähnlich wie es der Arzt tut: es kann auf dem Weg der Ausschließung zu einem möglichen Herd von Schicksal vordringen.
Was schließt man aus? Antwort: alles was unauffällig ist, in meinen Zeichnungen: was keine Farbe hat, was isoliert und nicht verkettet steht.
Es bleiben zwei Gruppen: Sonne/Uranus (Orange) und Merkur/Neptun/Jupiter (grün),  anzeigend, welche Welten sich miteinander in Resonanz befinden.
Die Resonanzlehre der Elemente besagt: alles was sich im selben Raum befindet oder gegenüber im Gegenraum,  oder in 90° Abstand, also im Resonanzkreuz, das hat Resonanz. Auf den Tierkreis angewendet: das Resonanzkreuz präsentiert immer die Feindschaft der Elemente Feuer, Wasser, Luft, und Erde.
Also die  „Herd“-Frage ist immer die Frage nach der Lehre, die uns die Resonanzkreuze als Ur-Anordnungen in Natur und Geist erteilen, die Lehre,  inwiefern einer Person oder einem Raum das Kreuz auferlegt ist.
Das Kreuz zeigt immer den  Kampf der Elemente an, in deren Resonanz die Gekreuzigte Person, der gekreuzigte Raum, tragisch hinein verwickelt ist.
Sein großes Alterswerk, „Mysterium Coniunctionis“ hat C.G.JUNG dieser Ur-Frage der Alchemisten (und, wie JUNG erkannte, der Psyche) gewidmet, der Frage, wie die coniunctio möglich ist zwischen dem einander Widerstrebenden. Seine (und der Alchemisten) Ratio war, dass allein die Erhöhung des Niveaus den Kampf der Elemente (und Geschlechter) in eine Vereinigung derselben verwandeln kann nämlich, indem der Aufstieg aus der Welt der Element in die Welt der Gefühle vollzogen wird und schließlich der  die Welt des Geistes, in dem die Flamme der Leidenschaft zurückgenommen ist auf ein "mäßiges Feuer" in dem die coniunctio der "Königin" mit dem "König" sich verwirklichen kann.
Zurück zur Analyse eines Jahrsiebts, des laufenden bis 2012, aus der Perspektive einer astrologischen Sorge um das gemeinsame Wohl.
Es ist also aus Anlass der Wasserkatastrophe das Wasser-Jahrsiebt. Was bewirkt das Wasser im Tierkreis?  Im Krebs erscheinen die Quellen des Lebens, im Skorpion das Todeswasser, das uns mit den Toten und den Ungeborenen unauflöslich verbindet, in den Fischen erscheinen die Urwasser, über denen der Geist Gottes ewig schwebt – oder, altgriechisch gedacht: Okeanos, das kreisende Weltmeer, jedenfalls,  Fische = göttlicher  Ort aus dem alle Anfänge kommen.
Überall also, wo die Wasser fließen,  bestimmt das Wasserseptar die Partitur nach der Mond, Pluto und Neptun die Gesamtpartie mit ihren Resonanzen erfüllen – oder, wenn sie isoliert stehen,  eben nicht.
Die "Untersuchungsgruppe" Wasserseptar kann also erkennen:
·       Merkur = Wege und Frachten im achten Haus der Pläne:
·       verwickelt in das auflösende und neuwerdende Walten Neptuns im 2. Haus = dem Lebensrevier des Meeres;
·       und verwickelt in den unabgesetzten Lauf des Jupiters, das heißt: mitgenommen auf dessen weiteste Kreise.

Ist das Problematisch? Das Bild spricht von Nutzen, Fracht, und weiten Wegen und es spricht von Wurzeln im Meer.
Nun zwei Alternativen:
Geschieht die Reise „fern den Göttern“, wie Georg Friedrich Jünger  hier gesagt hat, dann wird der Nutzen im Zeichen der Merkurs, um der Toten und Ungeborenen Willen (=Haus 8), wo er steht, aufgelöst durch Neptun, indem der im 2. Haus  die maritimen Daseinsreviere des Lebens auflöst um sie neu entstehen zu lassen.
Geschieht die Reise aber in der Nähe der Götter, dann kann der Neptun im zweiten Haus zur göttlich/menschlichen Erfüllung eines titanischen Ortes werden.
Der Mythos des Odysseus, der ein anderer ist als der „Macho“-Mythos der Ilias, dieser Odysseus-Mythos sagt, dass der in der Welt Besonnene, in der Seele Liebende, im Geist der Göttin fromm Ergebene, durch all die leben verschlingenden Verlockungen und  Hindernisse des neptunischen Grolls hindurch nach Hause finden, wo er eine Welt von Frömmigkeit, Anstand und Gerechtigkeit um die königliche Familie herum versammeln kann.

Und die Sonne-Uranus Konjunktion im neunten Haus? Hier kann man  kurz sein:Titanisch gelebt ist hier die Tat durch die Aufhebung alles Begrenzenden durch Aufsteigendes (Uranus) gekennzeichnet. Das Aufsteigende aber ist immer das Leichte = Gase.
Olympisch, oder mystisch gelebt, ist hier der Ort beschrieben, an dem in der mythischen Kommunikation des Menschenherzens mit den Vögeln und  den „Vögeln“, sprich: dem Geist,  sich freies Menschsein fügen kann.
 Soweit die Lehre der Zeichen, nun zur Lehre der Zeiten. Diese erschließt sich durch bloßes Hinsehen: die Katastrophe, die eine Gaskatastrophe war, geschah am 20.4.2010.
Folgt man den roten und grünen Siebenmonatsschritten, dann ergibt sich: ab 1.1.2010 sind als beherrschend  Merkurs und Jupiters Resonanzen ausgelöst.
Die Schlussfolgerungen obliegen der Menschheit.

Gespeichert: 19.6.2010, UTC 14:22, gepostet: UTC 16:25.












Freitag, 18. Juni 2010

Männer, Septare und Äquinoctien

Liebe Leser,

diesen Blog habe ich gelöscht, nachdem meine Frau, zu recht, gemeint hat, der sei unter Niveau. Mir war auch flau im Magen - er war einfach unausgegoren.
Was Wert hat unter den Ideen, die in ihm enthalten waren, wird in hoffentlich geklärter Form noch in kommenden Blogs erscheinen.

Für heute Dank an meine Frau und Gruß an die Leser

Mundanomaniac

Montag, 14. Juni 2010

Von "Werbetrommelrührern , Selbstbeweihräucherern" und Rettern der User

14. 6. - 21.6. 2010
unter dem Nördlichen Tierkreis
und unter den Nördlichen Königskonjunktionen
der vier Elemente Feuer, Erde, Luft und Wasser
aus den Jahren 1603, 1802, 1980 und 1305

( Anklicken vergrößert)

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Hier ein kurzer Beitrag zum Thema „Hausstreit unter Astrologen“ regelmäßigere Leser des Mundanen Tagebuchs werden sich vielleicht erinnern …
  •      mundanestagebuch.blogspot.com/2009/08/hausstreit-bei-astrologen.hl
  •    mundanestagebuch.blogspot.com/2010/01/4.htm
  •   mundanestagebuch.blogspot.com/2010/01/humane-astrologie-oder-galaktische.html
  •  
„Astrologix“ heißt das Astrologie-Forum in dem Mundanomaniac unter dem unverdächtigen, rein landschaftlich gemeinten Namen „Oberlandler“ von Dezember 2008 bis Weihnachten 2009 seinen Senf beigetragen hat. Seit dem 26.12.2009 ist ihm der Zugang zum Forum gesperrt. Darüber berichtete der Blog vom 4.1.2010.
Nun hat sich ein Astrologie-Begeisterter Leser, der unter dem Namen „Mythopoet“ den Mundanes-Tagebuch-Lesern nicht unbekannt ist, aus eigenen Stücken, wie man sagt, der undankbaren Aufgabe angenommen, seit dem Rausschmiss „Oberlandlers“ aus Astrologix, diesem, gleichsam durch die Hintertür, eine Stimme im Forum einzuräumen.
Das Internet-Forum „Astrologix“ wird von dem von mir her gesehen hoch achtbaren Schweizer Mathematiker und Astrologen Rüdiger Plantiko als 
"die deutschsprachige Referenzseite für Astrologie im Internet …"

bezeichnet. Leider hat der ständige Beobachter dieser Seite seit einiger Zeit allen Grund, sich um ihre geistige, mehr noch aber, um ihre seelische Gesundheit Gedanken zu machen. Das muss hier nicht weiter ausgeführt werden, weil jeder, den das interessiert, ja beliebig den Link im „blogroll“ anklicken oder sich ein Lesezeichen auf Astrologix legen kann.
Nun aber das Interessante und Außergewöhnliche: es ist zu einem zweiten Hassausbruch gekommen, gerichtet gegen Mundanomaniac und den ihn schätzenden Mythopoeten.
Der erste Ausbruch ist vielleicht einen Monat her, der Verfasser „Klaus“ hat ihn nach ein paar Stunden gelöscht mit der Bemerkung: „…lieber nicht“. Er enthielt nach meiner Erinnerung die Wertung, das Mundane Tagebuch sei eine Selbstparodie, … eine „erfolgreiche“ (?) oder „gelungene“ (?)… und am Schluss hieß es als Vorwurf, es sei - sprachlich -  "mit der Nagelfeile gefeilt".
Nun aber der neue, zweite Hassausbruch und Mundanomaniac fragt sich, ob er, aller guten und bösen Dinge sind drei, nächstens Personenschutz beantragen solle.
Wer sich das denkwürdige Pamphlet des sich „itto“ Nennenden zu Gemüte führen möchte, hier ist es, besonders zu beachten empfehle ich die Fülle der astrologische Argumente dieses Astrologen:
itto (639 Beiträge)
15-Jun-10, 21:15 Uhr (MEZ) 1. "stop"
hallo alle!
selten so ein gesülze gelesen, strotzend von ent-sinn-enden verallgemeinerungen und anderen verfehlungen wie tautologien und selbstüberhöhung und herbeisehnungen des schlimmen.
nehmt auf den kampf, hohooo, gegen die werbung, wo sie nicht hingehört, gegen die besserwisserei und gegen die verbreitung von un-sinn. und ich sage euch - wer scheiße verbreitet, wird in scheiße ertrinken.
prostmahlzeit!
schön, o. (Oberlandler) hat irgendwie im astrologix-chaos keinen zugang mit seinem nick.
wozu dann aber m. (Mythopoet) solche threads eröffnet, ist mir schleierhaft.
wenn o. so einen thread eröffnen würde - was sagte man ihm dann?
richtig! man sagte ihm, er soll seine werbung woanders machen und astrologix-user nicht belästigen.
und nun macht das einer stellvertretend für einen anderen. na super. danke. ich freu mich! leute wie ihr arbeiten munter am untergang von astrologix.
punkt.
im übrigen bin ich kein kollege von oberlandler. der ja "dort" scheinbar garnicht schreibt, dort schreibt ja ein "mundanomaniac"...
beispiel gefällig?
"
Der Mensch, der kein Maß hat, behält etwas Unfertiges. Es haftet ihm an, weil das Wollen den ihm zugeordneten Bereich des Erreichbaren überschreitet. Solche Menschen scheinen, wenn sie ihren Anlauf nehmen, am stärksten und ganz unüberwindlich zu sein. Dann aber verfehlen sie das Ziel und stürzen ins Leere; sie fallen in die unterirdischen Räume hinab.
"
da bleibt mir nur zu sagen: hoffentlich, und hoffentlich bald.
nehmt endlich anlauf, ihr oberlandlers und mythopropheten und "kollegen" und "sternenfreunde" und ähnliches gesocks...
weiters ist "dort", also an dem "ort", wo "hier", also auf astrologix, ich mir jeden weiteren hinweis darauf verbitte, als zitat zu lesen:
"
Das Streben des Menschen nach schrankenloser Freiheit und Unabhängigkeit ist titanisch, und wo es durchdringt, dort erscheint auch sein Regulativ, die mechanisch arbeitende Notwendigkeit, die als Korrektur eines solchen Strebens hervortreten muß.
"
na, wird die schranke nun endlich erkannt?

gg
itto

p.s.:
hier eine übersicht:
alleine im mundanforum gibts 5 threads in den letzten 3 monaten mit null antworten von mythopoet, die den begriff oberlandler enthalten.
alleine diese null-antworten-threads generierten gezählte 853 views.
zählt man die views der threads dazu, wo es antworten gibt wie später dann auch bei diesem hier, egal ob es 2 antworten sind oder 9, so gibt das gezählte eintausendachthundertundachtzehn views (1818).



und das bei gezählten fünfzehn (15) antworten, egal, ob da jetzt oberlandler in der threadbezeichnung dabeisteht oder nicht.
wie sehen diese deine threads aus? wie immer, nämlich so:
"
MYTHOPOET (124 Beiträge) EMail an MYTHOPOET senden Private Nachricht an MYTHOPOET senden Userprofil ansehen IP Addresse des Verfassers ansehen

20-Mai-10, 21:09 Uhr (MEZ)
"Mundanes Tagesbuch: "Angela läßt schießen""
Hallo zusammen!

Nicht ganz in Vergessenheit sollte geraten
Kamerad OBERLANDLER/Mundanomaniac,
dem das Einloggen bisher noch nicht
wieder ermöglicht wurde.
Seine neueste Betrachtung:

 "Angela läßt schießen"

Mit besten Grüßen
Mythopoet "

also weißt du, du bist schon von anderen astrologix-usern darauf hingewiesen worden, daß solche threads hier nicht erwünscht sind.
mit deiner null-veränderung-haltung schaffst du´s, daß ich mir mittlerweile wünsche, daß deinem kamerad das einloggen nie wieder möglich sein wird und er ähnlich wie andere werbetrommelrührer und selbstbeweihräucherer schon vor ihm endlich in vergessenheit "geraten" möge.
dem jeweiligen adepten/fremdbeweihräucherer solcher leute wünsche ich, daß ihr traum auch so groß zu sein wie ihr jeweiliger angehimmelter endlich in erfüllung geht und sie den weg nach draußen eben durch den spalt unter der tür finden.
sollte ich nocheinmal über einen thread von dir nach solchem muster stolpern, werd ich mir höchstpersönlich für die beworbene adresse jeden tag 10 minuten zeit nehmen, um werbung der ganz besonderen art dafür zu machen...
könnte ich mich an die namen derer erinnern, die sich vor dir/euch ebenso aufgeführt haben und dann in den genuß einer spezialaufmerksamkeit kamen, ich würde dir den link dorthin zum behufe eines zwanglosen informationsaustauschs hierherschreiben - nur: an die kann sich niemand mehr erinnern...und hier sind sie jedenfalls alle nichtmehr.

Der Vollständigkeit halber sei hinzugefügt, der Astrologix-Astrologe Klaus hat sich nun bei der Gelegenheit doch auch getraut und seinen Einsatz gewagt:

Klaus (2866 Beiträge)
15-Jun-10, 22:50 Uhr (MEZ) 2. "RE: stop"
Hallo,
@ Itto, d'accord.. . es musste mal gesagt werden. Bitte ein wenig mehr Schlichtheit im Ausdruck, ein paar Verbalpirouetten weniger - das wird am Ende auch dem Befund aufhelfen können. (?)
Ähh - warum dann nicht gleich das Original - M.Heidegger ? - Das ist nun bitte keine Empfehlung ...!
Grüße,
Klaus

Es gibt also Fälle wie diesen, wo man sich fragt, wo kommt das her? Was stachelt diesen Menschen zu diesem gradezu alttestamentarischen Hass auf den „werbetrommelrührer und selbstbeweihräucherer“ und seinen „adepten/fremdbeweihräucherer“ an?
Die Antwort soll das Horoskop des Moments geben, wo der Verfasser seinen Kübel ins Netz ausgeleert hat, es war, wie oben zu sehen ist 21:15, sicher nicht MEZ, wie er schreibt, wir haben Sommerzeit, MESZ. 
15.6.2010, 21:15 MESZ, spasseshalber auf Frankfurt ... 
 aber es ist Wurscht, auch Berlin,  Hamburg oder Oldenburg hätten, das ist das Wichtige, dieselbe Grobstruktur. Und auf die kommt es, so meine ich,  an, wenn man ein Horoskop verstehen will, das haben wir in der Münchner Rhythmenlehre (ML) lange genug geübt.
Also, Grobstruktur, Aszendent: um was geht es? Antwort: um eine Fügung, die sich im dritten Haus selbstdarstellt. In Konjunktion mit Uranus: = ohne Grenzen, oder grenzenlos. Mit sich führt diese Fügung den, im ersten Haus aggressiven, Pluto, dessen unbewusste Träger stets das Freie und das Eigenständige angreifen zugunsten einer Überzeugung, von egal was auch immer, wie man die Welt rettet, den deutschen Menschen, den jüdischen Staat, die Arbeiterklasse, den richtigen Glauben usw.
Die Fügung ist im Zeichen der Sonne im Zwilling, sprachlich, intellektuell (oh ja).
Aber unter „Fügung“ kann der normale Mensch heute sich kaum etwas vorstellen und um nicht das Gute an der Münchner Rhythmenlehre zum Schlechten werden zu lassen, ist es notwendig, ihre Deutungs-Formeln als vorläufige „Platzhalter“ zu verwenden und durch unablässige Beobachtung den astrologischen „Göttern“ und „Dämonen“ auf den Zahn fühlend zu eigenen Formeln zu gelangen
Und daher muss ich bekennen,  dass der Schütze mir seit langem verdächtig ist, dass ihm die allerschlimmste Untugend, die ich kenne,  naheliegt: die Eitelkeit. Die  Sünde der Engel schon (Lucifer), die katastrophale Sünde der Herrscher (Wilhelm II), vieler römische Kaiser …
Dem Schützen ist große Helligkeit anvertraut, sein Platz im Tierkreis ist, neben dem Steinbocks, der strahlend helle Mittag,   wehe, wenn diese Helligkeit nicht, durch eine Art frommer Demut gemildert, der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt wird, sondern der eitlen eignen Person. Wehe, wenn dann die Person nicht die Beachtung findet, die sie ihrer Meinung nach verdient. Dann wird tödlicher Hass genährt.
Mundanomaniac ist froh, dass die Astrologie noch nicht zum herrschenden offiziellen Glauben erklärt worden ist. Angesichts solcher Angriffe ad hominem wie oben wäre er sich seines Lebens nicht sicher, sondern, so stünde zu befürchten, ein Fall für die Inquisition. Übertrieben? Lasst solche Treibjäger sich, wie zu allen Zeiten, um die Herrschenden scharen – und schon überlegt man sich jedes Wort – und das nicht, um den bestmöglichen Ausdruck zu finden, sondern aus Angst um Leib und Leben, der Angst der Vogelfreien.
Gespeichert und gepostet 15.6.2010, UTC 23:44.